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Was ich als Pfadfinderin gelernt habe

Hier erfahren Sie, wie die Grundsätze "Jugend führt Jugend" und "Learning by doing" mich geprägt und ausgebildet haben

Einer für alle - alle für eine

Eine Gruppe an 14 jährigen streift allein durch die Wälder. Dabei haben sie: Ihre Zeltplanen, Häringe, Essen, Kochtopf, Schlafsäcke und Isomatten. Sie streiten sich an Weggabelungen, wo sie gerade eigentlich auf der Karte sind. Erst im Supermarkt planen sie, welches Essen sie die nächsten Tage brauchen, weil sie da nicht mehr an Einkaufsmöglichkeiten vorbei kommen. Wenn das nicht reicht, haben alle kollektiv Hunger oder erkennen es frühzeitig und ändern die Wanderpläne. Abends behält eine die Uhr im Blick, um ab 18 Uhr bei Bauernhöfen anzufragen, ob die Sippe auf der Wiese ihr Zelt aufstellen darf. So bleibt noch genug Zeit, um Brennholz zu suchen für das Kochfeuer und das Zelt aufzustellen. 

Auf Fahrt gehen - das ist ein zentrale Methode der Pfadfinder*innenbewegung. Hier lernen Jugendliche Verantwortung, Führung, Kooperation, sich selbst kennen und andere zu akzeptieren. In Gemeinschaft zu leben und sich in der Gruppe zu erleben ist ein zentraler Wert in der Pfadfinder*innenbewegung.  Jenseits von materiellen Zwängen können Menschen hier ihre Persönlichkeit vielfältig entwickeln und ausprobieren. Dabei wollen wir "die Welt ein bisschen besser zurücklassen, als wir sie vorgefunden haben". 

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Verantwortung 

Meine Führungserfahrung basiert auf langjähriger Verantwortung im Bund der Pfadfinder*innen e.V.: Junge Menschen gestalten hier aktiv Prozesse, treffen Entscheidungen und reflektieren ihr Handeln in einem klar werteorientierten Rahmen.

Ein Grundsatz besatz "Jugend leitet Jugend": Als ich mit 14 Jahren eine Kindergruppe leitete, bedeutete das: nicht auf perfekte Vorbereitung zu warten, sondern Verantwortung zu übernehmen und im Tun zu lernen. Gruppenstunden, Rituale und Gruppenzugehörigkeit aktiv gestalten, Zeltlagerplanungen, Gruppenprozesse steuern, Entscheidungen treffen, zuverlässig sein. Wer so früh Verantwortung zugetragen bekommt, wächst innerlich.

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Learning by doing

Learning by Doing“ ist ein zentraler Grundsatz der pfadfinderischen Arbeit – und prägt bis heute mein Verständnis von Lernen und Führung. Wissen entsteht nicht durch reine Theorie, sondern durch Erfahrung, Verantwortung und Reflexion. Schon früh habe ich gelernt, dass Entwicklung dort stattfindet, wo Menschen selbst gestalten, ausprobieren und auch Fehler machen dürfen. Pfadfinden ist ein großes Experimentierfeld!

Sie bekommen von mir neben Trainingserfahrung auch viel Veränderungskompetenz und um-die-Ecke-denken. Mit 19 Jahren habe ich das Team eines landesweiten Ausbildungskurses für Gruppenleitungen geleitet und war für die Inhalte und die Organisation des Kurses verantwortlich. Diese Kursleitung habe ich später auf überregionaler Ebene jahrelang weitergeführt. Mit  21 Jahren habe ich ein Team geleitet, welches ein Lernprogramm der Weltorganisation im Bund umgesetzt hat. Sich eine Strategie für diese Kulturveränderung zu überlegen gehörte genauso dazu wie die Ortsgruppen davon zu überzeugen, dass das großen Mehrwert bringt. Bis heute führe ich auf Bundesebene Projekte und Kurse in immer neuen Teams durch.

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Was biete ich

Im Ehrenamt habe ich durch "Learning by doing" die Freiheit erlebt, mich völlig kreativ auszuleben und Ideen spinnen zu können, die erfolgreich und groß werden dürfen. Ich begleite heute Teams dabei, Ihren Mut und die Kreativität zu finden, um raus aus dem "das haben wir immer schon so gemacht" zu kommen und neue Lösungen für sich zu entdecken.

Egal, ob ich bei den Pfadfinder*innen die Bundesversammlung mit 200 Delegierten moderiere oder in Führungskräfte-& Teamtrainings agiere: Als Moderatorin und Trainerin helfe ich, Beteiligung strategisch im Team zu gestalten. Mein Ziel ist, dass Verantwortung klar definiert wird, Entscheidungswege transparent gemacht werden und Teams zu echter Mitverantwortung zu bewegen. Denn nachhaltige Führung entsteht dort, wo Menschen sich gehört fühlen – und zugleich wissen, wer die Richtung verantwortet.​ Ich habe eine sehr klare Führungshaltung, weiß Grenzen zu setzen, Menschen zu motivieren und kenne meine Aufgabenbereiche - ich helfe auch Ihren Führungskräften, deren eigene Haltung zu finden

Die Funken dieser Überzegung der Mitverantwortung lasse ich  in Teamtrainings überspringen. Alle haben Ihren wichtigen Platz im Team: alle sind unterschiedlich und diese unterschiedlichen Kompetenzen nutzen dem Team. Lassen Sie uns zusammen herausfinden, welche Ressourcen bei Ihnen im Team bisher ungenutzt sind!

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Quelle aller Bilder: flickr Account des Bund der Pfadfinder*innen e.V.:"pfadfinden"

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